24. Januar 2006
"Partners" sind immer "very strong". "Response" war immer "wonderful".
(th hat mindestens drei scharfe-S drin.)
Schwachbrüstige Notebooks, die Videos nur ruckelig zeigen können. Ich sollte umsatteln. Vertreter für HighEnd-Notebooks werden. Ich wüsste, wie man die Kisten diesen Werbern verkaufen kann.
Frau Mandeng zeigt sich entzückt über "StarControl": Man könne beim Reinsehen direkt ablesen, wieviel man wert sei.
Andere Stimmen zum Innovations-Panel: Bruno Giussani's (" and indeed the room is half empty."), Nicole Simon.
Der komische Mann von O2 braucht dringend, dringend, dringend einen besseren Controller. Oder Analysten. Oder Berater. Oder wasauchimmer. Er erzählt strahlend davon, dass sie herausgefunden haben, dass Kunden mit einem Mobiltelefon der Marke X um 10 Euro mehr pro Monat telefonieren als Kunden mit einem Mobiltelefon Y. Deshalb beeinflussen sie ihre Kunden in der Weise, dass sie sich eher ein Mobiltelefon X zulegen.
Arghargharghargharghargh.
Jetzt sind wieder die Leute schuld. Sie mögen neue Ideen manchmal nicht.
Oh, und mit dem Internet hat es auch was zu tun.
Nummer 4 ist der Mann von BMW. Er sagt, dass sie viele kreative Gehirne in ihrer Organisation und einen Innovationsprozess haben. Er meint, dass man verstehen muss, wie die Innovation zur Marke passt. Er meint, dass die Online-Businesses zu wenig auf die Marke schauen. (Tja, sie entwickeln halt erst ein Produkt und kümmern sich erst dann um eine "Marke" nicht?)
Der Intel-Mann sagt, dass sie mit Hollywood zusammenarbeiten müssen, um DRM zu implementieren. Das sei nötig um die Filme in jedes Heim zu bringen. Der Moderator könnte "Unfug!" rufen und danach fragen, ob die Innovation nicht eigentlich dem Kunden, auch: dem Endkunden, dienen müsse, aber er geht zum dritten Mann.
Boss 1 sagt: "Innovation is a source for profitable growth."
"Use innovation for future growth."
"Innovation is the most important thing to look after."
"Unlimited growth."
Wenn er zwischendurch noch was mit Substanz sagen würde, würd's vielleicht Sinn ergeben. Aber er hat _nur_ solche Sätze. Leere Sätze. Thesen ohne Begründungen. Keine Argumentationslinie.
Speaker 2.
Esther Dyson sitzt drauf. Das erste Mal, dass ich sie sehe. Sie hat viel Ahnung.
Das ist ein klein bisschen lustig, wenn sie auf dem "The Next Big Thing"-Panel danach fragen, was Google in 20 Jahren sein wird.